Dienstag, 9. Dezember 2014

5 Minutes only...

... only 5 Minutes. Das war einer der Standartsprüche meines früheren Mathelehrers während einer Klausur. Irgendwie trifft der Spruch aber auch das Wetter in Island. Mehr dazu aber später.

Früh morgens... naja um 9 Uhr ... ging es los zum Frühstück. Der Raum war zwar sehr schlicht gehalten, das machte es allerdings sehr angenehm. Musikalisch wurde man weiterhin über einen Schallplattenspieler unterhalten. Man durfte auch gerne die Platte wechseln. Es gab mehrere leckere Dinge unter anderem Rührei, Kartoffeln mit Zwiebeln und Speck, einen "Energy-Shot" (irgendetwas mit Wurzel und Rotebeete), Waffeln, Säfte, Wurst, Fische, ... Entsprechend habe ich mich mit dem wichtigsten eingedeckt um mich für den Tag zu stärken.
Soundsystem
Frühstück: Erste Runde
Weiterhin gab es "Skyr". Nach ursprünglicher Unkenntnis fand ich beim Probieren heraus, dass es sich um eine Art Jogurt handelte... ebenfalls sehr lecker.

Skyr
Nach dem Essen wapneten wir uns dann für die heutige Erkundungstour. Einmal Quer und leicht chaotisch durch Reykjavik. So ging es einige Minuten später in die nicht mehr ganz so kalten und wesentlich weniger windigen Straßen von Reikjavik.
Die heute nicht mehr so ganz kalte Straße vor unserem Hotel


Ein letzter Blick zurück in die warme Lobby des Alda Hotels
Nach einigen Schritten entlang der Einkaufsstraße, in der unser Hotel liegt entdeckten wir viele schöne kleine Läden die sehr schön dekoriert waren. Weiterhin konnten wir feststellen, dass Island eine sehr gute Postverbindung zum Nordpol haben...


Post für den Weihnachtsmann

Unser erstes Ziel war eine Kirche, die das höchste Gebäude in Reykjavik ist. Dies ist vor allem deswegen reizvoll, da man mit einem Aufzug bis ganz nach oben fahren kann. Die Aussicht ist dabei wirklich genial. Glücklicherweise konnte ich mir von Katrin ihre alte Spiegelreflexkamera ausleihen, was die Qualität der Folgenden Bilder noch massiv verbessern konnte...
Hallgrímskirkja Kirche
Leif Eriksson Statue
Aussicht von ganz oben
Leif von ganz oben
Kirche mit inzwischen etwas besserm Wetter
Allerdings muss man anmerken, dass der Kirchenvorhof "leicht" überfroren...

Etwas Eis ...
Danach ging es weiter in Richtung des alten Stadtkerns. Hier gab es neben einer sehr alten Kirche auch diverse andere ältere Gebäude zu betrachten wie z.B. das alte Parlament.

Zentraler Park im Kern des alten Teils der Stadt
Domkirche
In der Domkirche
Auf dem Rückweg fing es an "leicht" zu schneien ...

Überraschender kleiner Schneesturm
... gefolgt von etwas besserem Wetter ...


Die Harpa in Reykjavik
 ... gefolgt von schönem Wetter ...

Blick vom Hafen Reykjaviks aus

... gefolgt von etwas schlechterem Wetter und so weiter. Passend dazu hatten wir heute morgen eine Tasse gesehen, deren Aufschrift soviel aussagte wie "gefällt euch das Wetter in Island nicht, dann wartet einfach 5 Minuten und schon habt ihr ein anderes". Witziger weise trifft das scheinbar wirklich zu. Zuletzt noch ein Bild von der Solfar, einer bekannten Skulptur in Reikjavik.

Solfar Skultpur in Reykjavik
Abends waren wir dann noch auf der Jagd nach Nordlichtern. Entsprechende Bilder die unsere Erfolge dokumentieren findet ihr auf Katrins Blog.

Montag, 8. Dezember 2014

Eine stürmische Begrüßung

Nun im Winter nach Island zu fliegen mag für den ein oder anderen etwas "extrem" sein. Aber was bleibt einem anderes übrig wenn man nun mal gerne Schnee mag und den Resturlaub im Dezember loswerden möchte. Also schnell noch die Freundin überzeugt, im einen Flug bei Icelandair gebucht und ein schickes Hotel in Reykjavik ausgesucht und schon konnte es Anfang Dezember losgehen.

Der Flug war bis auf einige Turbulenzen recht entspannt. Die Maschine war sehr neu, das Personal sehr nett und auf jeder Rückenlehne war ein witziger Sprüche zum Thema Island. Alles in allem kann ich Icelandair also nur empfehlen. In Island angekommen wurden wir vom Wetter mit einem stürmischen Empfang begrüßt, der uns beinahe aus den Socken gepustet hätte. Zum Glück hatten wir eine Tour mit einem Bus gemietet, der uns direkt vor unserem Hotel abgeladen hatte. Zum Hotel muss ich sagen, dass der Name etwas ungewöhnlich ist (Alda Hotel), das Hotel selbst, sowie die Zimmer sind aber wirklich genial. Nun nach dem Check-in und ein paar Minuten zum auftauen sind wir wieder raus in das immer noch stürmische Wetter...

Hotelzimmer Alda Hotel in Reykjavik
Die Mission lautete zum einen Essen organisieren und zum anderen wollten wir schauen ob man das Imagine Monument sieht (ein recht intensive Leuchtsäule, die noch genau bis heute aktiv war). Nun es war ein halber Erfolg. Das Wetter machte es unmöglich das Monument zu sehen, da man dazu die Insel hätte sehen müssen, die vor Reykjavik liegt. Dafür konnten wir uns trotz der stürmischen Verhältnisse erfolgreich was zu essen erbeuten. So habe ich mir ein Brot mit Pesto, Käse, Schinken und Salami. Katrin hatte sich Sushi erbeutet (schließlich gibt es hier viel frischen Fisch). Dank des Wetters war es aber nicht möglich irgendwas zu Fotografieren (wir waren voll und ganz damit beschäftigt nicht wegzufliegen). Und so konnten wir am Ende uns ins Zimmer zurückziehen und in Ruhe was essen und den nächsten Tag planen. Zuletzt ist noch zu sagen, dass wir komplett durchnässt waren (Sturm + Regen = komplett Nass).

Dienstag, 2. September 2014

Kinder-Tour Teil 2

Da ich mir eine Erkältung eingefangen hatte war der Montag leicht ins Wasser gefallen und entsprechend war ich erst am Dienstag, dem letzten richtigen Tag im KWT, wieder unterwegs. Das Wetter selbst war etwas kühl aber trocken und man sah zum Teil sogar die Berge...

Der Ausblick aus dem Waldemar Peterson Haus
Da ich nach wie vor erkältet war nahm ich wieder an der Kinder-Tour teil um mich etwas zu schonen. Dabei ging es heute zur Sommerrodelbahn. Nach drei Runden war ich allerdings auch schon durch. Zweimal davon wurde ich leider durch die vor mir Fahrenden gebremst. So kam ich erst beim letzten Versuch zu meinem Spitzenrekord von 40 km/h.
Die Bahn... wenn sie mal frei ist...

Anfang und Ende jeder Rodel-Tour
Aufgeregter Zuschauer
 
Danach ging es per Gondel steil nach oben so das wir zum einen gemächlich ins Tal zurückwandern konnten und zum anderen einen schönen Ausblick hatten. Hier kamen wir recht gut voran und trotz leicht kühlem Wetter hat es zumindest nicht geregnet... 
Aussicht von dem Berg aus

Wettertechnisch hatten wir durchaus Glück
Naja, zumindest fast. Während in einer Hütte am Essen waren kam es dann doch zu einem Regenguss. Der hörte aber artig auf als wir mit dem Essen fertig waren. Und so ging es nach dem Mittagessen weiter in Richtung...
Zurück nach Riezlern
Auf dem Weg nach unten kamen wir dann noch an ein paar geselligen Kühen vorbei die gemächlich ihr persönliches Mittagessen genossen.
Ruhige gesellige Tiere diese Kühe... und die Perfekten Rasenmäher
 Am nächsten Tag ging es dann nach etwas Arbeit am Morgen wieder zurück in die Heimat. Entsprechend war's das gewesen mit dem letzten KWT bei KOM.

Sonntag, 31. August 2014

Kinder-Tour Teil 1

Allgemein war heute das Wetter etwas besser. Zumindest sah man bei dem morgentlichen Blick durch das Fenster bereits Berge... und das im Kleinwalsertal ;-)

Ich wusste doch, dass da irgendwo Berge waren...

Nachdem der gestrige Tag eine etwas längere Tour mit sich brachte als ursprünglich geplant hatte ich dann heute etwas Muskelkater (die Höhen bin ich nicht gewohnt als Städter). Da für abends dann noch ein längerer Vortragsblock geplant war nahm ich an einer etwas leichteren Tour teil. Hier bot sich die einfachere Wanderung mit zwei meiner Kollegen und deren Familien (insgesamt 3 Kindern) zur Bärgunt Hütte an.

Der Weg war soweit recht angenehm, die Kinder größtenteils motiviert und so ging es bei größtenteils schönem Wetter durch die ein kleines Tal. Ich muss sagen, die Landschaft in dem Gebiet ist wirklich sehr schön gewesen.

Kleiner Wasserfall auf dem Weg nach oben

Hat fast etwas von Strand
Nach einigen Stunden hatten wir es dann auch nach "oben" geschafft. Am Ziel angekommen gab es auf der Hütte dann noch etwas leckeres zu essen (für mich Milchreis mit Zucker und Zimt) bevor wir uns dann auf den Rückweg machten...


Das Ziel des Tages
Ebenfalls hungrige Wanderer die wegen dem störenden Zaun etwas meckerten
 

Samstag, 30. August 2014

Kleinwalsertal Nr. 6





 Da KOM jedes Jahr ins KWT fährt bin ich nun zum insgesamt 6. Mal an diesem netten Örtchen in Österreich.Nachdem wir gestern eine gefühlt unendlich lange Fahrt hinter uns gebracht haben, war heute der erste echte Tag im KWT. Vormittags hatten wir Programm, also haben gearbeitet. Den Nachmittag hatten wir frei.

Das Wetter war gelinde gesagt durchwachsen, so war der morgentliche Blick durch das Fenster leicht neblig...
Der morgentliche Blick aus dem Fenster... waren da nicht gestern noch Berge??
 Zum Glück klarte sich das Wetter im laufe der nachmittäglichen Wanderung auf. Hier war ich mit mehreren Kollegen unterwegs bei einer kleinen Tour die etwas außer Kontrolle geriet und anstatt klein und einfach doch recht groß und etwas schwerer wurde. Der Ausblick war dafür doch sehr schön.

Es gibt hier also doch Berge
 Auch interessante Wetterfähnchen waren auf dem Weg zu sehen...


Blechvogel zur Bestimmung der Windrichtung

Blick auf eines der Dörfer

Und für die Quote das ein oder andere Tierbildchen

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Letzter (ganzer) Tag in Japan

Am letzten Tag nahm ich mir vor wie nach der Konferenz Zeit um Tokio zu erkunden. So war ich zum einen mit einer Kollegin unterwegs um Mitbringsel zu kaufen. Hierbei nahmen wir einen kurzen Umweg durch die Gärten vor dem Kaiserpalast. Der Kaiserpalast selbst war leider nicht zu besichtigen. Die Gärten blühten dafür in den schönsten Farben und die ganze Anlage war sehr ordentlich und gepflegt. Auch hier waren wieder mehrere filigrane Statuen aufgestellt.

Gärten vor dem Kaiserpalast

Gärten vor dem Kaiserpalast

Statue vor dem Kaiserpalast
Nachmittags war ich dann in Shibuya (das mit dem Metro fahren klappt inzwischen recht gut). Dieser Stadtteil ist in etwa so, wie ich mir Tokio ursprünglich vorgestellt habe, hohe Gebäude, haufenweise riesige Monitore mit Werbung (die auch akustisch ihre Nachricht verbreiteten), vielen Menschen auf einem Haufen... Nur Godzilla hat irgendwie noch gefehlt, der spontan vorbei schaut und in ein Gebäude reinbeißt. Eigentlich dachte ich, ich könnte da vielleicht noch etwas Interessantes zum mitbringen finden. Das ganze Areal war allerdings so dermaßen überfrachtet, dass ich recht schnell kapitulierte. Weiterhin befindet sich dort auch eine berühmte Kreuzung, bei der alle Fußgängerampeln spontan von rot auf grün wechseln, was zu einem üblen gewusel führt (siehe auch Braveheart-Rede von Klaas). Weiterhin interessant ist auch, dass es hier wohl auch Weihnachten gibt. Zumindest in den Kaufhäusern...

Berühmte Kreuzung in Shibuya

XMAS sale in Shibuya

Eine Nebenstraße in Shibuya

Da ich am nächsten Tag relativ unproblematisch zum Flughafen kam und auf der Rückreise auch nicht viel Spektakuläres passiert ist, ist dies somit auch der letzte Eintrag meiner Japanreise.
Eine kleine Sache noch, im Flugzeug war eine Schulklasse einer japanischen Mädchenschule (zumindest war der Anteil der Jungen stark gegen Null gegangen). Ich schätze sie mal auf um die 17 Jahre und zwei von diesen saßen auch neben mir. War sehr interessant, da sie sehr diszipliniert waren (schließlich pubertieren Teenager in Japan bestimmt auch) und mir ein Kitkat geschenkt hatten...

Dienstag, 3. Dezember 2013

Zweiter Konferneztag und Konferenzdiner

Da ich in Japan aus irgendeinem Grund wesentlich mehr Probleme mit dem Jetlag habe bin ich heute arg früh aufgewacht. Das hat mir zum einen die Zeit gegeben um mein Zimmer zu erkunden. Nach etwa 5 Minuten war ich damit allerdings fertig. Das Zimmer ist zwar wirklich in Ordnung, allerdings arg klein (Größe des Bettes plus 2m²). Dabei fand ich aber folgende Tüte.

Smoke Guard
Es handelt sich dabei wohl um eine Tüte, die man sich bei Feuer über den Kopf zieht, damit man sich keine Rauchvergiftung einfängt. Irgendwie kam es mir doch als das extreme gegenteil aller Tüten bei uns in Deutschland vor, bei denen immer groß angegeben wird, dass man sie sich eben wegen Erstickunggefahr nicht über den Kopf ziehen soll. Auch schön ist der Hinweis "Keep away from direct flames"...

Zum anderen hatte ich etwas Zeit mich im Umkreis um das Konferenzegbäude um zuschauen. Da fand ich mehrere kleine Grünflächen mit zum Teil sehr schönen filigranen Figuren. Auch herrlich waren die bildlichen Beschreibungen was in dem Park erlaubt und verboten ist.

Kleiner Park mit Statue
Verbote für alle "lesbar"

Das Konferenzdiner war allgemein gar nicht übel, es gab ein europäisches (langweilig ;-) ) und ein japanisches Büffet. Letzteres war sehr lecker auch wen ich keine Ahnung habe was genau ich da gegessen habe. Weiterhin gab es Reisbier und Sake. Ich kann jetzt sagen, dass Bier auf 3 Kontinenten getestet habe und es mir konsistent nicht schmeckt. Der Sake war dagegen sehr lecker, wenn auch etwas stark.